In diesem Artikel erfährst Du die Ursachen von fettiger Haut und wie Du sie loswerden kannst.

Wie kommt es zu fettiger Haut?

Eine fettige Haut bildet sich durch eine erhöhte Talgproduktion, diese kommt hormonell bedingt vor allem bei jungen Menschen vor und bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit. Denn eine fettige Haut ist oftmals die Ursache für Akne. Die fettige Haut nennt man medizinisch auch „Seborrhoe“; sie tritt vor allem in Körperbereichen mit vielen Talgdrüsen auf, also besonders im Gesicht, am Hals, an der Brust und dem Rücken. Dieses Hautproblem ist leider weitverbreitet, insbesondere eine ungesunde Lebensart, viel Stress oder das Verwenden falscher Hautpflegeprodukte oder das komplette Weglassen derselben können die Haut schädigen. Im Fachhandel gibt es Unmengen an Pflegeprodukten, aber müssen es unbedingt diese Mittel sein oder gibt es auch nebenwirkungsfreie Hausmittel, die helfen?

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Welche Hausmittel eignen sich zur Behandlung einer fettigen Haut?

Mach Dir zunächst einmal klar, dass eine fettige Haut sehr viel täglicher Pflege bedarf. Du solltest dein Gesicht jeden Tag mit kaltem Wasser waschen, denn das erhöht die Durchblutung. Fettige Haut muss besonders gründlich gereinigt werden. Der Handel bietet dafür alkoholisches Gesichtswasser an. Du kannst dieses aber auch selbst herstellen: Einfach etwas Wasser in eine Tasse und einen kleinen Schuss hochprozentigen Trinkalkohol dazugeben, das hat die gleiche Wirkung. So löst sich überschüssiges Hautfett. Am besten Du probierst erst einmal an einer verdeckten Körperpartie, z.B. am Oberschenkel, ob deine Haut vielleicht negativ auf diese Reinigungslösung reagiert. Ist alles in Ordnung, lässt sich die Haut an den betroffenen Körperstellen mit einem getränkten Wattebausch gut reinigen.

Das bekannteste Hausmittel gegen eine fettige Haut ist Apfelessig. Apfelessig empfehle ich nur bedingt. Die einen schwören darauf, ich selber habe in diesem Artikel meine ganz andere Meinung kund getan. Falls Du es dennoch probieren möchtest, mischst Du den Essig 1:1 mit Wasser und tupfst die Haut, etwa im Gesicht, nach dem Waschen wieder mit Watte ab. Diese Mischung hilft auch bei Pickeln und Mitessern.

Auch ein Saunabesuch hat durch das Schwitzen und die hohe Luftfeuchtigkeit eine reinigende Wirkung auf die Haut. Den gleichen Effekt bringt auch ein Dampfbad des Gesichtes über einem Gefäß mit heißer Flüssigkeit. Dieses Verfahren wird oft bei Erkältungen eingesetzt, hat sich aber bei der Behandlung fettiger Haut durchaus bewährt. Das kochende Wasser mit Kamillenblüten in einen Topf oder eine Schüssel geben, das Gefäß auf den Tisch stellen, den Kopf im Sitzen vorsichtig darüber beugen und ein Handtuch über den Kopf und das Gefäß legen, damit die Wärme nicht entweichen kann. Doch Vorsicht: Der Dampf ist heiß, Du musst ausprobieren, welche Wärme Du noch als angenehm empfindest. Zeitlich kannst Du für das Dampfbad so etwa 10 Minuten einplanen, das reicht völlig. Wer keine Kamillenblüten im Hause hat, kann notfalls auch ein bis zwei Kamillentee-Beutel verwenden.

Ist die Haut nur leicht durch das Fett beeinträchtigt, hilft auch das Waschen mit einer milden Seife wie etwa Kernseife. Letzteres aber bitte nicht zu oft, da sonst der natürliche Säureschutz der Haut leidet. Nach dem Waschen kannst Du die Haut wieder vorsichtig mit der alkoholischen Tinktur abreiben, dadurch ziehen sich die Poren schön zusammen.

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Die eigene Lebensweise ist neben den genannten Hausmitteln gegen fettige Haut ebenfalls entscheidend. Überlastung und zu viel Stress können die Hautsymptome begünstigen. Eine gesunde Ernährung und regelmäßiger, ausreichender Schlaf können hier schon Wunder wirken. Weiterhin ist es sehr wichtig, viel zu trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeiden sollte man seiner Haut zuliebe Alkohol, Tabak und Drogen.

Fettige Haut – kein Grund zum Verzweifeln

Fettige Haut ist ein Ärgernis, vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene, die dann noch mit Pickeln und Mitessern gepeinigt sind. Aber mit einer gesunden Lebensweise sowie einer täglichen Pflege z.B. mit einfachen Hausmitteln gelingt es, den Hautzustand zu verbessern. Durch Veränderung des Hormonspiegels im Körper bessert sich das Hautbild mit der Zeit oft auch von selbst.

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